Lissabon – ein kleiner Stadtführer

Lissabon, die Stadt die am Rand von Europa fast ins Meer fällt, muss man einmal besucht haben.

Wer nicht gesehen hat, wie die Portugiesen ihre Stadt nach dem großen Erdbeben von 1755 praktisch vollständig neue errichtet haben, der hat etwas verpasst. Die Stadt scheint wie aus einem Guss zu sein, weil sie in einigen Jahren neu gebaut wurde. Eine Stadt, die die schöne chaotische Atmospäre des Südens verströmt und doch die Ordnung und Ruhe einer norddeutschen Stadt besitzt. Nach dem Beben war in Europa nichts mehr wie es vorher war. Das Beben hatte nicht nur mehrer Städte, vor allem aber Lissabon verwüstet, der nachfolgende Tsunami war auch in Südengland und bis in die Karibik für Überschwemmungen verantwortlich. Aber auch neue Gedanken der Aufklärung wurden ins Bewusstsein der Menschen gespült: Kann es denn einen Gott geben, wenn er so etwas zulässt?

Über all dies und noch mehr lässt sich am Besten in der schönen Herbssonne bei einer gebutterten Torrada, einem Toast und einem Galao, dem portugiesischen Milchkaffee nachdenken. Eine Dosis Koffein kostet hier nicht mehr als einen Euro…

Oder soll es ein Gebäck mehr sein?

Die pastéis de nata, Vanillecremetörtchen in Blätterteig, sind das Haus- und Magengebäck der Lissabonner. Frisch aus dem Ofen schmecken sie am besten – vor allem aus dem Ofen der Fábrica dos Pastéis de Belém, einer Konditorei im Stadtteil Belém. Hier werden die Törtchen seit 1837 nach einem Mönchsrezept hergestellt. Zimt und Puderzucker drüber, den noch warmen Puddingkuchen verputzen – und gleich noch einen bestellen.

Lissabons schönsten Sonnenuntergang sehen Sie von der Hafeneinfahrt aus: Gute Aussicht hat man von einer der vielen Cocktailbars am Tejo. Die oft rundum verglasten Bars geben den Blick frei auf Schiffe und die Docks am Flussufer. In den Liegestuhl sacken und bei Caipirinha oder Mojito beobachten, wie die Hafenarbeiter mit ihren riesigen Kränen Container von den Frachtern laden. Und wenn die Sonne fast am Horizont verschwindet: zur Brücke des 25. April schauen – und geniessen!

Vom belebten Aussichtspunkt Miradouro da Graça mit seinem Terrassencafé und dem eher beschaulichen Miradouro Nossa Senhora do Monte schaut man auf das rote Dächermeer um die Burg Castelo de São Jorge, die Unterstadt Baixa und die gegenüberliegende Oberstadt Bairro Alto. Das Hügelsystem der Stadt und seine verschiedenen Blick-Perspektiven bescheren beim Spaziergang durch die Stadt alle paar Meter neue wunderschöne Ausblicke. Aber man muss nicht immer zu Fuß gehen: Die historischen Tramwagen der Linie 28 sind ein Muss. Mit ihnen kann man einmal durch das Ganze Zentrum gondeln, in engen Kehren windet sich die Bahn hügelauf und hügelab, man wird gut durchgeschüttelt, sollte aber auf seine Geldbörse acht geben!

Morgens Museum, nachmittags Wellenreiten oder Beach-Volleyball: Stadt und Strand zu kombinieren ist in Lissabon einfacher als in anderen europäischen Metropolen. Am schnellsten geht es per S-Bahn ab dem Bahnhof Cais do Sodré an die Strände der Linha de Cascais, zum Beispiel nach Carcavelos.

Foto1: www.clearlens-images.de  / pixelio.de
Foto2: Rolf Handke  / pixelio.de

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Frühlingsferien – Reiseziele mit Sonnengarantie

Wer sich schon jetzt vom kalten Winter erholen möchte, findet vor allem in der Region des Mittelmeers zahlreiche Plätze, die auch schon im Frühjahr Sonnengarantie bieten können. Egal ob teure Urlaube in der immer sonnigen Karibik oder ein sparsamer Trip in die Türkei oder Thailand, mit ein wenig Geschick lassen sich schnell Orte finden, an denen Entspannung, Erholung und Sonne getankt werden kann – auch schon für den kleinen Geldbeutel.

Sonne satt im Süden

Generell bieten die südlichen Regionen natürlich mehr Sonne als der hohe Norden, weshalb es auch sinnvoll ist, zum sonnenbaden in Richtung Afrika zu flüchten. Hier bieten Urlaube mit günstigen Apartments in Tunesien schon im Frühjahr nahezu den kompletten Tag strahlende Sonne bei wolkenfreien Himmel, während in der Nacht dennoch mit teilweise starkem Abkühlen der Lufttemperatur gerechnet werden muss. Anders ist das beispielsweise auf den Seychellen der Fall, die bis auf einzelne Regenfälle bedingt durch die Sub-Tropen Region nahezu schon die Garantie für schönes Wetter gepachtet haben. Lange Strände mit feinstem Sand verschönern zudem das Urlaubserlebnis auch im Frühjahr.

Auch im Frühjahr kann günstig Sonne getankt werden

Wer nicht ganz so weit fliegen möchte, findet auch Zypern, Mallorca oder den sonnigen Regionen der Türkei Sonne satt. Zweifelsfrei gestaltet sich der Urlaub hier besonders günstig, wenn direkt zum Urlaub auch die passenden Apartments in den jeweiligen Regionen gefunden werden. Großer Vorteil ist selbstredend, dass man nicht auf andere Gäste im Hotel trifft oder sich gestört fühlt. So kann bei strahlender Sonne und herrlichen Frühlings- oder Sommertemperaturen ganz die Seele und der Körper ausgespannt werden. Die Apartments in den sonnigen Regionen sind zudem nahezu immer auf westeuropäischen Standards, so dass auch der nötige Luxus im Süden nicht während dem Urlauben verloren geht.

Mit frischer Kraft in den Sommer

Egal für welches Reiseziel man sich letztlich entscheidet, ob man innerhalb Europa verbleibt oder sich auf fremden Kontinenten erholt, ein Urlaub im Frühjahr liefert garantiert die nötige Kraft für den Sommer. Zudem kann man im besten Falle ärgerlichem Übergangswetter oder dem für Deutschland traditionell regnerischem Aprilwetter aus dem Weg gehen. Die sonnigen Plätze der Erde warten nur darauf reichlich Erholung zu bieten.

Foto: twinlili  / pixelio.de

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Die wichtigsten Reisetrends 2012

Rund eine Milliarde Reisebuchungen weltweit wird es im Jahr 2012 geben, denn die Branche boomt, es werden sogar Rekordwerte erwartet. Auch die Deutschen geben ihr unter dem Jahr hart verdientes Geld trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage gerne für einige erholsame Tage abseits des Alltags aus – es wird mit etwa 70 Millionen Buchungen gerechnet, die den Deutschen rund 60 Milliarden Euro kosten werden.

Viele der Urlaube sind schon längst gebucht, hauptsächlich von Familien und Pärchen, aber auch Singlereisen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Neben den immer noch sehr gefragten Strandurlauben, beispielsweise auf der sonnigen Balearen-Insel Mallorca bzw. in ganz Spanien, außerdem auch in Griechenland, Kroatien, Italien oder der Türkei, erleben Rad-, Natur- und Bergurlaube 2012 eine echte Renaissance – Marktführer in diesem Segment ist Österreich.

Ganz groß im Kommen sind allerdings Wellness-Urlaube, in diesem Bereich fallen auch die meisten Singlereisen. Wachstumspotential steckt in den Kreuzfahrten, deren Beliebtheit langsam anwächst und die zur Zeit wieder besonders stark gebucht werden – die Urlauber profitieren hier vom harten Konkurrenzkampf der Unternehmer, welche die Kunden mit speziellen Angeboten locken, beispielsweise mit Themen- oder Singlereisen.

Ebenso gerne genießen die Deutschen im Urlaub Kultur, entweder in historisch interessanten Gebieten oder in Großstädten auf der ganzen Welt. Hier werden ebenfalls viele Singlereisen gebucht, da sich Menschen in bunten, quirligen Metropolen – in welchen einerseits die Besichtigungen am Tag, wie auch das Nachtleben viel Abwechslung versprechen – am wenigsten einsam fühlen und ihr Alleinsein sogar genießen. Allerdings stehen Singlereisen allgemein auch 2012 bei der Reisebranche wieder ganz hoch im Kurs.

Die meisten Anbieter solcher Urlaube spezialisieren sich auf ein attraktives und homogenes Umfeld für den Alleinreisenden, damit er sich wohlfühlt. Dazu gehören unter anderem eine einheitliche Altersstruktur und ein ausgewogenes Verhältnis von Männern und Frauen. Natürlich stehen für jeden Single Einzelzimmer zur Verfügung, und bei den Gruppenunternehmungen besteht keine Teilnahmepflicht – die Unternehmen, die Singlereise im Programm haben, verstehen sich nämlich keineswegs als Partnerbörsen.

Bei aller Abwechslung und den vielseitige Kontaktmöglichkeiten, die in diesen Urlauben geboten werden und vorhanden sind, steht stets der Freiraum und die Freizeit des Einzelnen, die er in dem Maß wie er es wünscht, konsumieren kann, im Vordergrund. Und zu guter Letzt, wenn es um Reisetrends 2012 geht: Ein Drittel aller Deutschen verbringt seinen Urlaub am liebsten im eigenen Land!

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

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Las Vegas – das Glitzern der Wüste

Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas, lautet der berühmte Spruch, der darauf abzielt, dass in der „Sündenstadt“ immer wieder Dinge passieren, die besser nicht passiert wären. „Manche Leute kommen mit Vegas einfach nicht klar“, lautet das vernichtende Fazit eines Mannes im Film „Hangover“, der mit den gesammelten Mythen um die Spiel- und Vergnügungsstadt Las Vegas spielt. Dass es sich dabei fast ausschliesslich um Erwachsenenvergnügungen handelt, ist selbstverständlich. Ein Mythos von Las Vegas ist die Wüste.

Wer immer etwas zu verbergen, zu verhandeln oder auszutauschen hat, was man nicht in der Öffentlichkeit einer Hotellobby tun kann, der fährt in die Wüste hinaus. So absurd die Retortenstadt sowieso schon ist, noch absurder wirkt sie, wenn man sieht, wie sie wie eine Fata Morgana plötzlich ihre Glitzerfarben und Leuchtschriften inmitten einer öden Wüste ausbreitet. Rundherum ist nichts und dort sollte auch nichts sein. Ausser zwei Autos treffen sich auf einer staubigen Piste im Nirgendwo. Aber selbst als unbescholtener Tourist, kann man den Reiz der Wüste erleben. Wer von Las Vegas Richtung Nord-Westen fährt, also nicht den direkten Weg nach Los Angeles, sondern den Umweg, der landet früher oder später im Death Valley. Der Name ist Programm und nicht übertrieben. Wohl dem, der einen vollen Tank und eine Klimaanlage hat, wohl dem, der genug Wasser dabei hat.

Auch Begegnungen der dritten Art bleiben nicht aus. Es gibt hier Menschen, die ihre Ausdauer und Zähigkeit testen wollen, in dem sie in der Wüste Fahrrad fahren. Und sieht man im Rückspiegel, auf flirrender Strasse, plötzlich einen Fahrradfahrer, so kann es schon gut sein, kurz anzuhalten, und zu fragen, ob er denn etwas benötige. Bevor der gute Mann als Dörrobst endet, da gibt man ihm doch lieber etwas Wasser ab. Und so plötzlich wie er gekommen ist, so verschwindet er auch wieder im staubigen Dunst.

Mit einer Tankfüllung kommt man üblicherweise durch das Tal des Todes hindurch. Besser ist es auch, denn die einzige Tankstelle ist weit weg und verlangt Wucherpreise, sie können es sich erlauben, denn hier gehört der Mensch einfach nicht hin. Die Belohnung für die aufregende Fahrt sind unglaubliche Ausblicke über die Berge und die Wüste, wundervolle Farben und Strassen, die sich vor einem hinlegen im grellen Sonnenlicht. Aber vor allem das Glück, wenn man wieder draußen ist: Denn jetzt kommen bald die blühenden Landschaften Kaliforniens und der Pazifik!

Foto: Henning  / pixelio.de

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Stendal – Neues Leben in der Altmark

Die Altmark ist ein Gebiet in Sachsen-Anhalt, etwa 100 Kilometer westlich von Berlin. Die Hauptstadt der historischen Landschaft ist Stendal.

Der Name Altmark erschien erstmals 1304 als Antiqua Marchia (Alte Mark) – und bezieht sich auf ihre Bedeutung als Ausgangsgebiet bei der Einrichtung der Mark Brandenburg westlich der Elbe. Darauf beziehen sich auch blumige Charakterisierungen als „Wiege Brandenburgs“ oder gar „Wiege Preußens“. Als Ganzes gehörte sie seit der Gründung der Mark Brandenburg zu dieser Markgrafschaft und dem daraus hervorgegangenen preußischen Staat. Eine Landschaft voller Geschichte also und auch eine Landschaft voller Schönheit. Merkwürdigerweise ist die Altmark bis heute nicht so ins Bewusstsein der Menschen eingedrungen, wie sie das verdient hätte. Gerade in Berlin haben sich nach der Wende die Menschen umgeschaut, wo ausserhalb der Stadt schöne Flecken zu finden sind, um Landschaft und Natur zu geniessen. Schnell wurde die Uckermark nördlich von Berlin entdeckt, der Spreewald südlich von Berlin und natürlich auch das Havelgebiet südwestlich von Berlin. Nur die Altmark ist bis heute (fast) unentdecktes Land. Das ist einerseits schön, weil der Tourismus hier noch kaum seine Spuren hinterlassen hat, andererseits aber auch schade für die Einheimischen, die bisher noch wenig davon profitieren, dass immer mehr Familien ins weitere Umland von Berlin ziehen.

Von Stendal gibt es sogar eine direkte EC-Verbindung, die Stendal mit dem Berliner Hauptbahnhof in 50 Minuten verbindet. Man könnte also fast pendeln.

Stendal ist eine nette Kleinstadt, die alles hat, was man braucht. Eine frisch renovierte Altstadt mit netten Geschäften, Parks, Seen und natürlich das Umland, die Altmark.

Die Landschaft der Altmark ist landwirtschaftlich geprägt. Große Felder bestimmen das Bild, dazwischen gestreut kleine Dörfer mit Gutshäusern, Wälder und Seen. Die Auenlandschaft der Elbe hat in Tangermünde ein beeindruckendes Panorama hinterlassen, ein Schloss erhebt sich über der Elbe und die Kirchtürme sieht man weit bis ins Land hinaus.

Hier finden sich alte, verfallene Gutshäuser und Bauernhäuser, die auf einen Handwerker warten und zu neuem Leben aufblühen können. Hier in der Heide, die die Eiszeit geformt hat, lässt es sich gut leben, die altmärker Hochzeitssuppe mit Spargel und Fleischklösschen ist eine Spezialität, die es allerdings nicht jeden Tag gibt.

Entlang der Elbe geht die Landschaft fast ohne Übergang über ins Wendland und in die Lüneburger Heide. Im Dreieck zwischen Berlin, Wolfsburg und Hamburg liegt eine der schönsten Kulturlandschaften Deutschlands, die es aber noch zu entdecken gilt.

Foto: Daniel Gast  / pixelio.de

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Über der Wolkendecke

Jetzt im Spätherbst und Frühwinter ist sie wieder da, die Wolkendecke, die uns überspannt und nicht nur so aussieht, als würde sie bis zum Frühling bleiben sondern es auch tatsächlich genau so tut. Also nichts wie raus aus der Suppe, hoch in die Berge!

Wer schon einmal mit einer Seilbahn durch die Nebeldecke gestoßen ist, so dass man fast meint, den Nebel und die Wolken berühren zu können, der wird das nie vergessen! Es ist ein wenig wie mit dem Flugzeug nur noch konkreter erlebbar! Sei es in Bayern, Österreich oder den Zentralalpen der Schweiz, die Berge die dieses Erlebnis ermöglichen sind gar nicht so weit weg von den Städten. Entweder mit dem Auto oder dem Zug einfach zum Fuß einer Bergbahn fahren und hoffen auf Sonne! Über der Wolkendecke ist immer die Sonne, aber die Frage ist, in welcher Höhe liegen die Wolken? Deswegen wird im Wetterbericht in Alpenregionen immer die Höhe der Nebeldecke angegeben, damit man weiß, auf welchen Berg man am Wochenende fahren muss, um die Sonne zu sehen!

Jetzt sollte man aber vor lauter Freude über die lebensspendenden Sonnenstrahlen, die man so vermisst hat, nicht alle Vorsicht fahren lassen und trotzdem die Augen schützen. Weitere Informationen gibt es hier, aber klar ist, mit einer guten Sonnenbrille verlängerst Du das Leben Deiner Augen! Und gut aussehen tut es auch noch dazu. Wie soll man auch ohne coole Sonnenbrille auf der Terrasse eines Ausflugslokals sitzen? Sonnenbrillen von Mister Spex erfüllen alle Ansprüche, die man an eine gute Sonnenbrille hat.

So wird der Tag über den Nebeldecke zum Erlebnis.

Wichtig an einer Sonnenbrille ist neben dem Modefaktor und dem puren Abdunkeln der grellen Hochgebirgssonnenstrahlen also eben die Schutzfunktion der Augen.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass hier nicht nur die Qualität der Gläser eine Rolle spielen, sondern auch die Form der Brille.

Streulicht kann seitlich oder oberhalb der Gläser zu den Augen gelangen. Es braucht also möglichst große Gläser aber auch den richtigen Sitz vor den Augen, nur ein kleiner Spalt sollte zwischen Brille und Kopf übrig bleiben! Breite Bügel helfen das Eindringen von Streulicht an den Seiten zu verhindern.

Je höher im Gebirge man ist, desto stärker wirkt das UV-Licht und desto stärker wirkt natürlich auch die eventuelle Reflektion des Sonnenlichts auf Schnee oder Gletschereis.

Bei der heutigen Auswahl an schönen und wirkungsvollen Sonnenbrillen steht einem herrlichen Tag über den Nebeldecke aber gar nichts mehr im Weg!

Foto: Christian Schäfer  / pixelio.de

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Herbst – Tipps, wie Sie die Zeit ohne Urlaub rumkriegen!

Irgendwann im Herbst wird es Zeit, und wir müssen heimkehren. An den Ort, den wir das Heim oder gar die Heimat nennen. Heim an die Front der Arbeit. Spätestens im September, wenn die letzten Urlaub machen, die die den Hochsommer meiden wollen, die die keine Kinder haben und deswegen ausserhalb der Schulferien fahren können, spätestens dann, wenn die Tage länger werden und die Abende kühler, wenn es zwar tagsüber noch heiß ist, aber die Nächte schon kühl, wenn die Wespen sterben und keine Mücken mehr zu sehen sind, also genau dann, wenn es am schönsten ist, dann muss der gemeine Arbeitnehmer wieder nach Hause. Denn dort wartet schon der quengelnde Chef, der seit „Jahren keinen Urlaub mehr gemacht“ hat und überhäuft einen mit Arbeit. Nicht mit Lob.

Ja, da kann man schon melancholisch werden. Denn bis zum nächsten Sommer dauert es jetzt eine Ewigkeit. Dazwischen liegt ein sibirischer Winter mit kaputten S-Bahnen, eisglatten Straßen und mindestens einem Geburtstag, der dafür sorgt, dass man nächsten Sommer wieder ein Jahr älter ist. Es ist zum Heulen. Denn da hilft auch kein Karibik-Urlaub zwischendurch und kein Ski-Urlaub, nur der Sommerurlaub zählt, nur in den Sommerferien sind wir ganz bei uns, nur der offen vor uns liegende Sommer erzählt uns von all den Möglichkeiten, die wir hätten.

Wie also überleben? Es hilft nur eines: den nächsten Sommer planen, vom nächsten Sommer träumen. Die Touristiker helfen uns dabei, denn im Herbst kommt der neue Katalog heraus, der die Angebote des nächsten Sommers bündelt. Im Stammhotel hat man sowieso schon wieder gebucht, „Luigi, wir kommen dann nächsten Sommer wieder! – Aber natürlig, keine Problem!“ Auch lesen hilft, träumend aus dem Fenster schauen, während der Landregen an die Scheiben platscht, von der Sonne träumen. Das Fernweh zulassen, Filme schauen, die in exotischen Ländern spielen, denn die Träume von den Orten, an denen wir noch nicht waren, sind doch viel aufregender, als die Wirklichkeit.

Nur eines ist verboten: Souvenirs aus dem Urlaub essen oder trinken! Denn der Porto ist nicht so seelenwärmend wie an der Algarve, der Sprizz nicht so prickelnd wie auf Sardinien und der Honig nie so süss wie in der Türkei. Der Winter in Deutschland hat auch etwas zu bieten, nämlich Weihnachtsmärkte und Glühwein. Prost!

Foto: Folker Timmermann  / pixelio.de

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Berlin Entertainment: Theater, Bars, Clubs

Man könnte ja meinen, Berlin lebt ausschliesslich vom Tourismus. Industrie gibt es in Berlin immer weniger, der Dienstleistungssektor wächst teilweise, aber was boomt ist der Tourismus. Hier ist vor allem der Kulturtourismus gemeint, Menschen kommen aus der ganzen Welt nach Berlin, um hier Kultur zu geniessen. Sei es das klassische Konzert in der weltberühmten Philharmonie oder das Nachtleben in kultverdächtigen Clubs, die Weltruf geniessen. Berlin ist auch eine Theaterstadt, das war sie schon immer, seit den goldenen zwanziger Jahren. So kann der Berlin-Besucher sich heute ein wenig dieser Zeit im nostalgischen Berliner Ensemble zurückholen, oder er geht ins angesagte Theaterleben im Prenzlauer Berg.

Hier in einem ehemaligen Ballhaus entstehen zeitgenössische Produktionen, die dem prekären Leben in Berlin ins Herz zielen. Das Ballhaus Ost ist so auch ein wunderbarer Startpunkt für eine Nacht durch Berlins Kultur. Das Theater Ballhaus Ost ist an der Pappelallee gelegen, und nachdem man sich dort eine Vorstellung angesehen hat, die sich mit der Wirklichkeit in Berlin auseinandersetzt, kann man danach gleich im Prenzlauer Berg überprüfen, wie sich die neue Bürgerlichkeit in der Hauptstadt niedergelassen hat. Aber dann nichts wie weg, in die Mitte Berlins. Hier findet der Reisende immer noch die Spuren der Verletzungen der Geschichte, die in Berlin so viele Narben hinterlassen haben. Aber wie bei einem Menschen, sind diese Narben auch bei einer Stadt, das was sie interessant macht. Die Pappelallee runter, weiter die Kastanienallee bis zum verkehrsreichen Rosenthalerplatz.

Am Rosenthalerplatz kann man aus einer der vielen Imbissbuden aussuchen, was man zur Stärkung noch in den Magen hinein benötigt, um eine lange Berliner Nacht durchzustehen.

Und wenn die Nacht angebrochen ist, dann wird es Zeit für eine der vielen Bars an der Spree. Früher gab es hier die legendäre Bar 25, auf einem Gelände an der Spree. Doch die Bar ist tot, wie jetzt am Eingang steht. Lang lebe die neue Bar! Denn genau gegenüber, in der alten Seifenfabrik mit dem markanten Schornstein, an der Michaelkirchbrücke, haben sich nicht nur viele verschiedene Strandbars angesammelt, sondern auch der Nachfolger der Bar 25, der Kater. Hier soll es jetzt nicht nur Technopartys geben in einem Erlebnispark, sondern hier gibt es jetzt auch ein richtig gutes Restaurant, Konzerte, Veranstaltungen und auch Partys! Nach und nach wird die alte Fabrik ausgebaut werden zu einem wilden Vergnügungspark, wo man sogar mit dem Boot anlegen kann!

Tanzen kann man hier natürlich auch, sogar unter freiem Himmel wie früher in der Bar 25, aber ein bisschen ruhiger ist das Ganze schon. Wer später immer noch nicht genug hat, der muss noch weiterziehen, gleich um die Ecke wartet ja mit dem Berghain der berühmteste Club der Stadt, hier ist das Tanzen immer noch die Hauptsache und eine Angelegenheit der Dunkelheit, der Tag wird hier ausgesperrt…

Foto: Gerd Altmann / Berlin-Silhouette:Chris Hortsch / pixelio.de

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Fremdes Essen in der Heimat

Was sind Gründe für eine Reise? Da gibt es natürlich so viele wie es Reiseziele gibt, aber ein wichtiger Grund ist sicher, dass wir Menschen es lieben, fremdes Essen kennen zu lernen.

Das fängt beim italienischen Eis an und hört bei Heuschrecken in Süd-Ost-Asien auf.

Es ist einfach toll, zu lernen, wie in fremden Ländern gegessen wird, es inspiriert uns und wir finden es einfach lecker. Natürlich versuchen viele dann auch, das im Ausland gegessene zu Hause nachzukochen; leider in den häufigsten Fällen nur mit schwankendem Erfolg. Und das ist nicht einmal die Schuld der Köche, nein, es ist ein emotionales Problem! Was an einem sommerlichen Abend an der Hafenmole einer kleinen griechischen Insel noch so herrlich geschmeckt hat, was im Busch Südamerikas noch so abgefahren exotisch war, das ist zu Hause im verregneten deutschen Herbst einfach nur langweilig oder schrecklich. Der frische junge Wein aus Südfrankreich schmeckt daheim nur noch sauer; und davon hat man jetzt zwei Kisten gekauft, na prima. Wer im australischen Busch war, der hat vielleicht Känguru-Fleisch probiert und wird Mühe haben, dies in Deutschland zu bekommen.

Er kann es ja bei der Internetseite Delivery Hero probieren, mal sehen ob die von Australien nach Europa liefern. Die Alternative ist, in der Heimatstadt suchen, ob es ein Restaurant gibt, das traditionell nach der Küche des Landes kocht, das man bereist hat. In großen Städten gibt es nicht nur den sprichwörtlichen Chinesen und Italiener von um die Ecke, hier gibt es auch exotisches, wie äthiopische Restaurants, Südseeküche oder tibetische Küche. Hier kochen die Künstler, die aus diesen Ländern stammen nach Original-Rezepten und man kommt den Urlaubsgefühlen vielleicht wieder etwas näher. Man kann zum Beispiel auf die Gäste achten: Wenn in einem georgischen Restaurant in Berlin offensichtlich viele Georgier sitzen und essen, dann kann man davon ausgehen, dass das Essen gut und ursprünglich zubereitet wird. Auch Chinesen sind, was ihre Küche angeht äußerst kritisch, also: lass dich dort nieder, wo die Chinesen essen! So kommt man vielleicht diesem speziellen Gefühl des Urlaubs, diesem Pioniergeist in Sachen Essen zu Hause wieder etwas näher. Denn die Zeit des Urlaubs muss sich doch verlängern lassen, sonst ist es für viele Menschen schwer, den grauen Herbst und den kalten Winter in Deutschland auszuhalten. Ein Kochkurs kann da übrigens auch Wunder wirken! Vielleicht beginnt man so, wenn das Fernweh gestillt ist, auch die Heimat wieder etwas mehr zu schätzen.

Foto: Sarah Grazioli / PIXELIO

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Zürich – Shopping an der Alm

In Zürich gibt es Banken, ja klar, das weiß jeder. In Zürich gibt es auch gute Schokolade, auch das ist weltweit bekannt. Teure Uhren kann man kaufen und Pralinen, die wie Juwelen aussehen und Juwelen, die wie Pralinen aussehen. Wegen all diesem kommen reiche Menschen gerne nach Zürich, um in gediegener Atmosphäre in kleinstädtisch fussläufig zu erreichenden netten Boutiquen zu shoppen bis die Kreditkarte glüht.

Hier findet man die internationalen Labels aber auch lokale kleine Boutiquen und Handwerksläden mit Speziellem. Aber wenige wissen, was man in Zürich noch so alles machen kann. Nur wenige Schritte ausserhalb der Stadt wartet nämlich das reinste Naturparadies. Hier stehen nette braune Kühe auf abschüssigen grünen Wiesen und ihre Glocken bimmeln in der lauen Sommerluft. Nur ein paar Spaziergänger verirren sich hierher, die meisten fahren viel weiter weg, weil sie glauben, dass sie das müssen, um Natur zu sehen. Aber wer mit der Strassenbahn Nummer 13 bis zur Endhaltestelle fährt, (egal zu welcher, beide sind nur ein paar Schritte von der Natur entfernt!), der fährt auch durch die Bahnhofstrasse, die Einkaufsstrasse von Zürich. Also können Sie einfach direkt von der Boutique in die Tram einsteigen (genauer: das Tram, sagt man in Zürich) und bis ins Grüne fahren. Gehen Sie ein paar Schritte und schon stehen Sie in reizender Voralpenlandschaft mit Obstbäumen, Wiesen, Kühen und mit Blick auf den See und die Stadt!

Gehen Sie ein paar Schritte und die Natur und die Ruhe werden unglaublich sein. Gerade noch in der Hektik der Stadt und schon auf der Alm. Hier heißt die Alm allerdings Alp und hat nichts mit einem Albtraum zu tun. Im Gegenteil, hier verwirklichen sich alle Träume der nördlichen Flachländler, die von sanften Matten, Hügeln und Kühen träumen. Nur wenige Schritte nach der Stadtgrenze stehen die Rindviecher schon herum und kauen ihr Gras. Sogar durch Weinberge kann man spazieren und hernach unten im Dorf ein Glas des herrlichen Weissweines trinken, der hier vor den Toren der Stadt produziert wird, bevor man wieder in den Bus steigt und in ein paar Minuten ins Zentrum zurückfährt.

Wenn Sie also das nächste Mal einen kleinen Shopping-Trip nach Zürich planen, oder eine Kulturtrip, denn die hiesige Kunst und Musikszene habe für jeden Geschmack erstklassiges zu bieten, dann nehmen Sie auch ein paar bequeme Schuhe mit und planen Sie ein wenig Zeit ein für Ihr ganz privates Schweiz-Erlebnis.

Foto: Flickr / Problemkind

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